Das muß man wissen

1. Grundausstattung einer Stallapotheke:

 

In der Fachpresse und in Büchern wird stets auf eine gut sortierte Stallapotheke für Pferd und Reiter hingewiesen. Deswegen hier unsere Empfehlung für den Inhalt Ihres Notfallschrankes oder -koffers:

 

Grundausstattung:

 

Digitales Veterinärthermometer

Stethoskop

Einmalpinzetten

anatomische Pinzette

Verbandschere gebogen

Wunddesinfektionsmittel

Hautdesinfektionsmittel

Einweghandschuhe

Diagnostikleuchte

Einmalspritzen

Einmalkanülen

Einmalskalpell

Erste-Hilfe-Tasche Reiter mit Rettungsdecke für unterwegs

 

Verbrauchsartikel:

 

Kompressen (Mull und/oder Alu)

Universalbinden

kohäsive Fixierbinden

Haftbandagen

Verbandwatte in verschiedenen Breiten

Klauenbinden (sehr stabil)

 

Kräuter für den Bedarf Ihres Tieres

 

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und gibt nur unsere Erfahrungen wieder. Bitte sehen Sie sich auf unseren Seiten um, gerne stellen wir Ihnen ein Grundpaket zusammen.

 

Wir haben für Sie Sortimente zusammengestellt, damit Sie für Notfälle gut gerüstet sind. Bitte schauen Sie entweder unter Sonderangebote oder unter Pferdepflege und Gesundheit. Oder sprechen Sie uns an, wenn Sie ein individuelles Paket zusammenstellen möchten. 

 

Medikamente und homöopathische Mittel dürfen in einem Extrafach der Stallapotheke natürlich nicht fehlen, diese sollten aber immer vom Tierarzt oder Tierheilpraktiker verordnet werden.

 

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2. Die PAT - Werte des Pferdes:

 

Zur Überprüfung des Gesundheitszustandes des Pferdes zieht man die PAT - Werte zu Rate. Diese bewegen sich in einem gewissen Rahmen und gliedern sich nach:

Puls:

28 - 40 Schläge/Minute (in Ruhe)

Atmung:

8 - 12 Züge/Minute (in Ruhe)

Temperatur:

37,5 ° - 38,2 ° C (in Ruhe)

Für den Tierarzt ist eine Aufschreibung der Werte sehr wichtig. Gerade eine Abweichung der Temperatur vom Normwert gilt als aussagekräftig. Benutzen Sie zum Messen der Temperatur bitte ein Veterinärthermometer.

Bitte notieren Sie die persönlichen Daten Ihres Pferdes in einem Notizbuch (Name, Alter Geschlecht, Rasse usw.), auch die Telefonnummer des Tierarztes und der nächstgelegenen Pferdeklinik mit Giftnotruf gehört griffbereit in ein Fach Ihrer Stallapotheke.

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3. Achtung! Giftpflanzen!

Mit den steigenden Temperaturen und dem zunehmenden Erwachen der Natur wächst bei Pferd und Reiter die Lust, Ausritte zu machen. Es ist ja auch ein wunderbares Erlebnis, durch die zunehmend grün werdenden Felder und Wälder zu reiten und den Frühling zu genießen.

 

Doch sollte gerade in dieser Jahreszeit der Mensch ganz besonders aufpassen, dass seinem Liebling nichts passiert. Und dies beinhaltet nicht nur, es langsam angehen zu lassen, sodass Pferd und Reiter keinen (körperlichen) Schaden nehmen sondern auch die Gefahr der Giftpflanzen. In unserer technisierten Welt ist das Wissen um Giftpflanzen, die ja auch dem Menschen gefährlich werden können, weitgehend verloren gegangen. Und auch die Pferde können meist nicht mehr selektieren, da auch für sie der ungebremste Zugang zur naturbelassenen Weide nicht gegeben ist.

Bitte informieren Sie sich über die bei uns vorkommenden Giftpflanzen wie 

Jakobskreuzkraut

Eisenhut

Herbstzeitlose

Raps

Hahnenfuß

usw.

Einen vollständigen Überblick mit Bildern, Bestimmungsmerkmalen und Standorten finden Sie in dem Buch

"Giftpflanzen" von Marina und Uwe Lochstampfer, das sie hier in unserem Shop bestellen können.

 

Ich wünsche Ihnen unbeschwerte Ausritte mit Ihrem Pferd!

 

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4. Sommerzeit - Zeckenzeit:

Zu den wohl lästigsten Insekten gehören die Zecken, die Mensch und Tier als Wirt benutzen. Diese Spinnentiere sind nicht nur lästig, Manche sagen auch sehr überflüssig, sondern auch gefährlich durch die Übertragung von Krankheiten. Deswegen ist es überaus wichtig, diese Tiere möglichst schnell und vollständig zu entfernen. Dazu dienen unsere Zeckenzangen und -karten oder auch die normalen Pinzetten, die Sie bei uns mitbestellen können.

Bitte bedenken Sie, dass Zecken weder Rechts- noch Linksgewinde haben. Diese müssen also nicht gedreht werden. Fassen Sie die Zecke möglichst nahe an der Haut Ihres Pferdes oder Ihrer Haut und ziehen Sie sie ruckartig und vollständig heraus. Beobachten Sie über mehrere Tage die Einstichstelle (Kennwort: Wanderröte) Im Zweifelsfall zeigen Sie die Stelle Ihrem Arzt.

Ich wünsche Ihnen einen beschwerdefreien Sommer!

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5. Kalte Jahreszeit = Kräuterzeit

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, unseren vierbeinigen Freund gesund zu erhalten. Viele Kräuter helfen dann über Erkältungen und dergleichen weg. Bitte beachten Sie dazu unser Angebot an Einzelkräutern aber auch die Kräutermischung Herbst-Winter.

Bleiben Sie bitte alle gesund!

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6. Der Frühling

Es ist soweit, der Frühling steht in den Startlöchern. Und damit kommt auch bald die Weidesaison mit der Futterumstellung. Und die Tiere sind im Haarwechsel, der belastet den Organismus zusätzlich. Viele Kräuter, Samen und Kräutermischungen sind gerade im Frühling wichtig für unsere vierbeinigen Freunde. Helfen Sie ihnen, gesund zu bleiben.

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7. Achtung, wichtig für Turnierpferde:

Kräuter sind in Maßen gut für Pferde. Aber a) ist es wichtig, dass eine genaue Diagnose vorliegt und b) ist darauf zu achten, dass die Kräuter nicht auf der Dopingliste stehen. So sind z. Bsp. viele Hustenkräuter dopingrelevant.... So u.a.

Arnika, Eukalyptus, Ingwer, Spitzwegerich, Süßholz, Teufelskralle, Thymian und Weihrauch sind mit einer Karenzzeit von bis zu zwei Tagen auf der Liste. (Quelle: Cavallo.de)

 

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8. Erfrischendes:

Schön erfrischend für das Pferd besonders in der Sattellage nach dem Reiten sind Waschungen mit verdünntem Obstessig. Einfach einen Schuss Obstessig in 10 l nicht zu kaltes Wasser geben und mit dem Schwamm die Sattellage und andere geschwitzte Stellen abwaschen. Ein weiterer Vorteil des Obstessigs ist, dass er Fliegen abwehrt.

Angeschaut